Ich bin Schwanger! - Unsere Checkliste Schwangerschaft

von Vanessa Hollmann

Endlich! Ich bin schwanger! Schnell wird Dir aber auch klar, dass jetzt ein neuer Lebensabschnitt beginnt und sich alles ändern wird. Legt sich die Freude um den anstehenden Nachwuchs und der Verstand wiedereinsetzt, prasseln viele Gedanken auf einen ein.
Vorsorgeuntersuchung, Kinderzimmer, Erstausstattung, Elternzeit und Elterngeld beantragen, Klinik suchen und so weiter. Und es bleiben weniger als 40 Schwangerschaftswochen (SSW) bis das Baby kommt.

Lade Dir hier unsere Checkliste Schwangerschaft als To Do – Liste herunter. Benötigst du zu jedem Punkt eine ausführliche Erläuterung, findest du diese in den unteren Abschnitten. 

Inhaltsverzeichniss

  • 1. Das erste Trimester
  • 2. Wann beginnen erste Schwangerschaftsanzeichen?
  • 3. Erste Schwangerschaftsanzeichen
  • 3.1 Müdigkeit
  • 3.2 Übelkeit
  • 3.3 Schwindel
  • 3.4 Heißhunger
  • 3.5 Spannende Brüste
  • 3.6 Hitzewallungen
  • 3.7 Schmierblutungen
  • 3.8 Überfällige Monatsblutung
  • 3.9 Dunkle Brustwarzen
  • 3.10 Empfindlichkeit auf Gerüche
  • 3.11 Schmerzen im Unterleib
  • 3.12 Ausfluss oder Infektionen im Vaginalbereich
  • 3.13 Harndrang
  • 3.14 Stimmungsschwankungen
  • 3.15 Verstopfung
  • 3.16 Durchfall
  • 3.17 Schlechter Schlaf
  • 4. Zusammenfassung: Abschließend bleibt zu sagen

Mit unserer Checkliste für Schwangere begleiten wir Dich auf Deiner Reise und unterstützen Dich, damit Du auch keine wichtigen Untersuchungen, Anträge oder Anmeldefristen verpasst einzureichen. Wichtige Schwangerschafts-To-Dos, wie zum Beispiel Erstausstattung des Babys, Krankenhaustasche packen, Kinderzimmer fertig einrichten, etc. werden selbstverständlich ebenfalls berücksichtig.
Für die ersten Schritte ist es erstmal wichtig, die anfallenden To Dos in die jeweiligen Trimester aufzuteilen. Natürlich kannst du die jeweiligen Punkte auch früher abarbeiten, je schneller du vorbereitet bist, desto entspannter bist du in den letzten Schwangerschaftswochen (SSW).

In unserer Checkliste Schwangerschaft, sind die einzelnen Unternehmungen in die jeweiligen Schwangerschaftstrimester verteilt, so kannst Du alles ganz entspannt bis zur Geburt erledigen.

Unsere Checkliste für Schwangere

Jetzt herunterladen

Das erste Trimester

Das erste Trimester geht von der 1. bis zur 12. Schwangerschaftswoche.

Vorsorgeuntersuchung

Hast du zur Feststellung deiner Schwangerschaft einen häuslichen Schwangerschaftstest verwendet, solltest du einen Termin beim Frauenarzt vereinbaren. Er wird die Schwangerschaft final bestätigen. Er errechnet den Geburtstermin, führt eine gynäkologische und eine Ultraschalluntersuchung durch. Ebenfalls bespricht er mit Dir einen Fahrplan für die nächsten Schwangerschaftswochen, händigt Dir Deinen Mutterpass aus und vereinbart mit Dir weitere Vorsorgeuntersuchungen.

Du hast Fragen zum Schwangerschaftsverlauf?

Mache Dir bereits vor der ersten Untersuchung eine kleine Liste mit Fragen, die Du mit Deinem Frauenarzt besprechen möchtest. Achte darauf, dass Du mit allen Informationen, die für Dich wichtig sind, nach Hause gehst.

Was kann ich meinen Frauenarzt alles Fragen?


Hier gibt es nichts, was du nicht fragen kannst oder darfst. Fragen zur Entwicklung Deines Kindes, Geburtstermin, Geburt oder verbotene Lebensmittel. Auch unangenehme, wie z.B. Dehnungsstreifen, Morgenübelkeit oder der Schleimpfropf, sind Themen, die besprochen werden sollten.
Für Deine Fragen haben wir Dir auf unserer Checkliste Schwangerschaft einige Zeilen für Notizen freigelassen. Hier kannst Du wichtige Fragen und Informationen notieren..

Checkliste Schwangerschaft zum Download verfügbar

Eine Hebamme suchen

Es ist nie zu früh Dir Gedanken zu machen ob du eine Hebamme haben möchtest. Je früher Du mit der Suche beginnst, desto besser ist es. Vor allem wenn du in Erwägung ziehst, die Vorsorgeuntersuchungen von Deiner Hebamme durchführen zu lassen. Sie begleitet Dich während Deiner Schwangerschaft, ist ebenfalls eine Ansprechpartnerin für Rat und Tat und übernimmt weitere Aspekte wie Vorsorge (bis auf die Ultraschalluntersuchungen), Geburtsvorbereitung und Nachsorge. Ihre Leistungen werden von der Krankenkasse übernommen.

Es ist wichtig, dass Dir Deine Hebamme persönlich liegt und Du Dich mit ihr gut verstehst. Es wäre schade, wenn Du die Zeit nicht genießen kannst, oder Du Dich nicht auf einer Wellenlänge mit ihr befindest. Leider gibt es immer weniger Hebammen und daher ist es nicht leicht eine gute Hebamme zu finden. Deshalb nehme Dir für diese Aufgabe Zeit und lade auch mehrere Hebammen ein, falls du kein gutes Gefühl hast. Anlaufstellen für die Suche können Schwangerschaftsberatungsstellen, Geburtskliniken oder auch der Frauenarzt sein.

Die Anlaufstellen findest du ebenfalls nochmals auf unserer Checkliste Schwangerschaft im kostenlosen Download..

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Möchte ich zusätzlich eine Doula beauftragen?

Wenn ja, solltest du Dich ebenfalls zeitig darum kümmern. Eine Doula kann zusätzlich zur Hebamme beauftragt werden. Diese zählen als Zusatzleistung und werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Doula ist kein Hebammenersatz, sie kann zusätzlich hinzugezogen werden. Sie ist eine Art Geburtsbegleiterin. Die meisten Doulas sind selbst Mütter und erkennen, wie wichtig es ist eine werdende Mama in dem neuen Lebensabschnitt zu begleiten. Sie unterstützt die werdende Mama, aber auch den Partner, bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und kümmert sich um die Wünsche und Bedürfnisse der jungen Familie.

Was ist der Unterschied zwischen einer Hebamme und einer Doula?

Eine Doula ist für die nicht-medizinischen Aspekte der Schwangerschaft da. Ihre Aufgaben beziehen sich auf die mentale Unterstützung. Sie ist, sozusagen, die seelische Unterstützung der Hebamme. Eine Hebamme hält alle Medizinischen Details und schaut, dass Mama und Baby gut versorgt sind, eine Doula ergänzt diese Leistung um den seelischen und psychischen Part.

Was macht eine Doula während der Geburt?

Eine Doula ist eine seelische und mentale Unterstützung. Sie hält Händchen, unterstützt auch den Partner, damit er sich nicht wie das „fünfte Rad am Wagen“ fühlt und hält die Mama auf dem laufenden während der Geburt. Sie gibt den werdenden Eltern den Rückhalt und sie interessiert sich ausschließlich um die Interessen der werdenden Eltern und Mutter. Sie gibt einen das Gefühl keinem Schichtplan unterstellt zu sein und ist immer da, wenn man jemanden braucht. Selbst, wenn es darum geht Suppe zu kochen, weil Papa mit den Kindern beschäftigt ist und die Mama mit dem Stillen des neuen Babys beschäftigt ist.

Solltest du eine Doula beauftragen, findest du auf unserer Checkliste Schwangerschaft eine Anlaufstelle zur Beauftragung einer Doula, sowie weitere Informationsquellen.

Den Arbeitgeber informieren

Ab der 12. Schwangerschaftswoche sinkt das Risiko einer Fehlgeburt. Jetzt kann der Arbeitgeber auch über die Schwangerschaft und dem voraussichtlichen Geburtstermin informiert werden. Grundsätzlich gilt je früher desto besser, damit der Arbeitgeber die Chance bekommt die kommende Zeit zu Planen.

Bereits während der Schwangerschaft sollten die Planungen für den beruflichen Wiedereinstieg beginnen. Selbstverständlich hast Du gerade andere Dinge im Kopf, als Deinen Wiedereintritt an Deinen Arbeitsplatz. Bedenke aber immer auch die Sicht des Arbeitgebers. Er organisiert eine Mutterschaftsvertretung oder eine Umverteilung Deiner Aufgaben findet statt. Je früher er Deine Pläne kennt, desto besser kann er sich vorbereiten. Hier kannst du Dir auch vor dem Gespräch mit Deinem Arbeitgeber bereits Gedanken machen, welche Eintrittsmöglichkeiten für Dich nach der Elternzeit in Frage kommen. Keine Sorge: Die Eintrittsmöglichkeit, die Du mit Deinem Chef vereinbarst, kann immer neu verhandelt werden, sollten sich die Rahmenbedingungen ändern.

Eine Hilfestellung, wie man die bevorstehende Elternzeit planen kann, findest du in unserem Blogartikel: Elternzeit und Elterngeld – So beantragst du alles richtig!

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Mit der Einnahme der Folsäure und weiteren Nahrungsergänzungen beginnen

In der Schwangerschaft ist es wichtig deinem Baby mit so vielen Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Während der Schwangerschaft kannst du verschiedene Schwangerschaftspräparate zusätzlich als Nahrungsergänzung einnehmen. Halte hier Rücksprache mit deinem Gynäkologen, er kann Dir hierzu ein Produkt empfehlen.

Eine gute Versorgung mit Folsäure ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Das Vitamin ist an der Teilung und Neubildung von Zellen beteiligt. In der Schwangerschaft steigt daher die empfohlene Zufuhrmenge an. Trotzdem soll eine ausgewogene Ernährung nicht vernachlässigt werden. Die zusätzliche Einnahme von Folsäure ist kein Ernährungsersatz, sondern eine Ergänzung. Die empfohlenen Zufuhrmenge bis Ende des dritten Schwangerschaftsmonats liegt bei täglich 400 µg.

Checkliste für Schwangere

Termine für eine pränataldiagnostische Untersuchung vereinbaren

Bitte spreche diese Untersuchungen unbedingt bei deinem ersten Gynäkologentermin an. Zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche (SSW) kann der sog. Ersttrimestertest durchgeführt werden. Dieser besteht aus einem Bluttest, einer Ultraschalluntersuchung und dem Nackentransparenz-Test. Sollte innerhalb der Testphase eine Chromosomenabweichung festgestellt werden, kann eine Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese Aufschluss über eine mögliche Behinderung des Kindes geben. Der Hacken, pränataldiagnostische Untersuchungen werden nicht von der Krankenkasse übernommen und müssen vorerst selbst bezahlt werden. Sollte sich im Laufe der Testphase aber eine kindliche Beeinträchtigung in der Entwicklung festgestellt werden, übernimmt die Krankenkasse die Kosten von weiteren Untersuchungen.

Zu einem Geburtsvorbereitungskurs anmelden

Du denkst vielleicht, das ist viel zu früh! Aber bitte bedenke, dass viele gute Geburtsvorbereitungskurse schnell ausgebucht sind. Ein Kurs zur Geburtsvorbereitung ist ab dem 6 Monat sinnvoll, viele Kurse bieten aber auch schon in den früheren Schwangerschaftsmonaten zusätzliche Kurse an.

Eine weitere Möglichkeit sind virtuelle Geburtsvorbereitungskurse. Onlinekurse sind mittlerweile eine gute Alternative zu einem physischen Kurs, vor allem wenn diese bei Dir in der Region zu unmöglichen Zeiten anfallen. Zusammen mit einer Hebamme und einem Onlinekurs ist man genauso gut vorbereitet, als wie ein regelmäßiger physischer Kurs.

Suche und Anmeldung in der Geburtsklinik, im Geburtshaus, etc.

Je eher man sich für die Geburt in einer Klinik, Geburtshaus oder evtl. sogar einer Hausgeburt entscheidet, desto besser. Viele Kliniken und Einrichtungen bieten passende Infoabende an, in denen Du Dir ein Bild machen kannst. Die Infoabende geben Dir Informationen über Punkte, wie zum Beispiel: Wie ist die Geburtsklinik auf Notfälle vorbereitet? Wie hoch ist eine Kaiserschnitt-Rate? Welche Methoden gibt es zur Schmerzbehandlung? Wie sieht die Unterstützung nach der Geburt aus? usw. Ebenfalls kann der Kreissaal besichtigt werden. Oftmals kann man die verschiedenen Einrichtungen vergleichen und die für sich passende heraussuchen.

Bei Anmeldung in der Geburtsklinik oder im Geburtshaus stellt die werdende Mutter sich in der Einrichtung persönlich vor. Viele Geburtseinrichtungen verlangen eine Anmeldung bereits vor Beginn des Mutterschutzes, andere wiederum nehmen eine Anmeldung vor der 20. Schwangerschaftswoche gar nicht an. Es kommt also ganz darauf an für welche Einrichtung Du Dich entscheidest. Im Termin werden ebenfalls Wünsche, Ängste und Besonderheiten schriftlich fixiert. Hier könnte auch ein Geburtsplan helfen. Nimm dir hierzu vor dem Termin ein wenig Zeit und schreibe Wünsche, Ängste und alle wichtigen Informationen nieder.

Mehr Informationen zu einem Geburtsplan findest du in unserem Blogbeitrag: Brauche ich einen Geburtsplan?

Krippen, KITA- und Kindergartenplatz sichern

Durch das begrenzte Betreuungsangebot ist es absolut sinnvoll sich bereits Gedanken über einen Krippen, KITA und Kindergartenplatz zu machen. Gerade in großen Ballungszentren melden sich werdende Mamas bereits direkt nachdem sie Erfahren haben, dass sie schwanger sind, bei einer Einrichtung an. Das ist aber trotzdem noch sehr von der Region abhängig.

Wir empfehlen frühestmöglich mit der Suche eines Betreuungsplatzes des Kindes zu beginnen. Solltest du schon eine Wunscheinrichtung ins Auge fassen, kannst Du Dich gerne vor den Beginn einer Suche informieren. Besitzt die Wunscheinrichtung eine Warteliste, dann wird es bei anderen Einrichtungen ähnlich sein.

Sobald das Baby da ist, stehen viele Dinge auf der Agenda. Viele frischgebackene Eltern sind dann froh einen Hacken an Kindergarten und KITA machen zu können. Viele KITAS und Kindergärten haben lange Wartelisten, in denen nicht immer ein Platz garantiert wird.

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Anruf bei der Krankenkasse

Sollten noch wichtige Fragen offen sein, dann bietet sich ein Telefonat mit der Krankenkasse an. Hier können Fragen gestellt werden, wie zum Beispiel:

  • Welche Kosten oder Zusatzleistungen die Krankenkasse im der ausgewählten Geburtseinrichtung übernommen werden?
  • Welche zusätzlichen Angebote während der Schwangerschaft in Anspruch genommen werden können?
  • Wie sieht die späte Versicherung des Kindes aus? Welche Dokumente müssen hierzu eingereicht werden?
  • Welche Leistungen werden während des Krankenhausaufenthalts geleistet? Privatzimmer? Mehrbettzimmer? Etc.
  • Bezug von Mutterschaftsgeld beantragen

    Unter bestimmten Umständen kannst du sogar eine Haushaltshilfe bei der Krankenkasse für die Zeit nach der Geburt beantragen.

    Wichtige Fragen, die mit der Krankenkasse zu klären sind, findest du ebenfalls auf unserer Checkliste Schwangerschaft zum kostenlosen Download.
  • Das BoomerBox Abo bestellen

    Ab dem 15. September 2020 gibt es unsere monatliche Abobox für die Mommy to be. Das darf natürlich auf Deiner Checkliste Schwangerschaft nicht fehlen. Wir begleiten Dich in Deiner Schwangerschaft und geben unser Bestes, Dir Deine Schwangerschaft so schön wie möglich zu gestalten. Du bekommst jeden Monat passend zu Deinem Schwangerschaftsmonat ausgewählte Pflege- und Lifestyleprodukte oder auch tolle Accessoires, die du während Deiner Schwangerschaft gebrauchen kannst.

    Unsere Abos kannst du auch in 3er, 6er, 9er und sogar 12er Bundles kaufen. Selbstverständlich kannst du auch ein monatlich kündbares Abo wählen. Mehr Informationen findest du auf unserer Homepage www.boomer-box.com

    Du möchtest die BoomerBox vor einem Monatsabo testen? Kein Problem! Die BoomerBox Geschenkboxen kannst du nicht nur verschenken, sondern du kannst Dich auch selbst beschenken. Vielleicht mit einer Mama’s Mini Shower Box?

    Das zweite Trimester

    Das zweite Trimester geht von der 13. bis 24. Schwangerschaftswoche.

    Mutterschaftsgeld beantragen

    Zunächst musst Du dich erkundigen, ob Dir Mutterschaftsgeld zusteht. Beantragen kann man Mutterschaftsgeld en unterschiedlichen stellen. Wenn man von der Mutterschutzfrist spricht, dann redet man in der Regel vom Zeitraum, sechs Wochen vor bis acht Wochen nach der Geburt.

    Ist Anspruch auf Mutterschaftsgeld bewilligt, so bekommt man diesen innerhalb der Mutterschutzfrist von der Krankenkasse ausbezahlt. Bist Du Privatversichert oder Familienversichert, dann wird das Mutterschaftsgeld über das Bundesamt für soziale Sicherung ausbezahlt.

    Hausfrauen bekommen kein Mutterschaftsgeld. In manchen Fällen bezuschusst der Arbeitgeber das Mutterschaftsgeld. Hierzu kannst du Deinen Arbeitgeber ansprechen.

    Wo du genau das Mutterschaftsgeld beantragen musst, wenn du privat-, familien- oder gesetzlich versichert bist, kannst du in unserer Checkliste Schwangerschaft nochmals nachlesen.

    Vorsorgetermine wahrnehmen

    Zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche steht der zweite Ultraschall bei der Gynäkologin an. Für Doppler-, Organ- oder Feinultraschall muss ein Termin bei einem Spezialisten vereinbart werden. Tipp: Frage vor der Terminvereinbarung bei einem Speziallisten deinen eigenen Gynäkologen. Viele Ultraschallgeräte sind heutzutage in der Lage gewisse Untersuchungen durchzuführen, die dazu vor ein paar Jahren noch nicht durchführbar waren..

    Termine für eine pränataldiagnostische Untersuchung vereinbaren

    Zwischen der 15. Und 22 Schwangerschaftswoche kann der sog. Zweitrimester-Bluttest durchgeführt werden. Sie gibt Aufschluss über eine Erkrankung oder Behinderung des Kindes.

    Die Frustwasseruntersuchung kann ab der 13. Schwangerschaftswoche vorgenommen werden. In dieser Untersuchung lassen sich vererbbare Krankheiten und Abweichungen im Erbgut des Kindes feststellen. Auch kindliche Fehlbildungen und Infektionen können diagnostiziert werden..

    Anmeldung zur Schwangerschaftsfitness

    Gymnastik, Yoga, Schwimmen, Aquafitness oder leichte Sportarten, die Dir Spaß machen – die Auswahl ist groß und es ist wichtig die Bewegung nicht zu vergessen. Vor allem, wenn dein Bauch stetig wächst ist eine Bewegung sehr wichtig.

    Zahnarzttermin vereinbaren

    Während der Schwangerschaft sind Zähne und Zahnfleisch besonders empfindlich. Der Grund dafür ist die Hormonumstellung, der den pH-Wert in der Mundflora verändert. Deshalb ist regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt unbedingt empfehlenswert. Bevor du eine professionelle Zahnreinigung vornehmen lässt, solltest du dieses mit Gynäkologen und Zahnarzt besprechen..

    Urlaub machen

    Im letzten Schwangerschaftsdrittel wird das Reisen ein wenig beschwerlicher werden. Deshalb plant jetzt noch einmal einen Kurzurlaub oder eine Reise nur zu zweit. Je näher der Geburtstermin rückt, desto problematischer wird auch eine Reise mit Flug.

    Umstandsmode shoppen

    Du wirst es bereits gemerkt haben, die Jeans wird gerade im Bauchbereich ein wenig enger oder geht schon nicht mehr zu. Falls du dich noch mit viel Geduld in die Lieblingsjeans quetschst, bemerkst du spätestens am Abend Deine Bauchschmerzen. Blusen und Shirts kneifen.

    Verwöhne Dich und shoppe Dir ein paar schöne Basic Teile, die für Dich während der Schwangerschaft bequem passen und gut aussehen. Vielleicht findest du auch während Deines Shoppingtages den Weg in die Babyabteilung und füllst den Schrank mit den ersten Teilen der Erstausstattung.

    Papa’s Urlaub beantragen

    Falls Dein Partner eine längere Zeit nach der Geburt bei Dir zuhause bleiben möchte, dann sollte er dieses Vorgehen möglichst bald bei seinem Arbeitgeber beantragen. Zusammen mit dem Arbeitgeber können verschiedene Möglichkeiten für die erste Zeit besprochen werden. Ob direkt eine Elternzeit beantragt werden soll, noch genügend Urlaubstage vorhanden sind oder ggf. unbezahlten Urlaub genommen werden kann, sollte mit dem Arbeitgeber besprochen werden.

    Selbstverständlich sollte man sich ebenfalls Gedanken darüber machen, wer zur Unterstützung nach dem Krankenhausaufenthalt bei Dir zuhause sein wird, wenn Dein Partner direkt nach der Geburt wieder arbeiten gehen soll. Diese Frage solltest Du vor Entbindung auf jeden Fall klären.

    Wann genau eine Elternzeit beantragt werden muss findest du auf unserer Checkliste Schwangerschaft oder im unteren Abschnitt in diesem Blogartikel.

    Das dritte Trimester – Endspurt

    Das dritte Trimester geht von 25. bis zur 40. Schwangerschaftswoche

    Vorsorgetermine wahrnehmen

    Ab der 32. Schwangerschaftswoche stehen die Vorsorgeuntersuchungen jetzt alle zwei Wochen an.

    Erstausstattung besorgen

    Falls du es nicht schon Stück für Stück während der gesamten Schwangerschaft getan hast, dann ist jetzt der Zeitpunkt sich um die Erstausstattung des Kindes zu kümmern. Der Nestbautrieb darf sich nun endlich austoben.
    Babystrampler, Mulltücher, Schlafsack, Wickelutensilien, Kinderwagen, Autositz. Mit einem Baby an Board wächst der Hausstand noch einmal deutlich an. Warte nicht zu lange mit dem Kauf der Erstausstattung, da eventuell Kinderwagen, Stubenwagen, etc. längere Lieferzeiten haben.
    Zur Erstausstattung gehören natürlich auch Utensilien für werdende Mütter, wie zum Beispiel Still-BH, Stillkleidung, etc. Ebenfalls kannst Du Dir Gedanken machen, ob du die Wohnung Babysicher machen möchtest und welches Equipment Du dazu benötigst machen.

    Eine Checkliste für die Erstausstattung findest du in unserem Blogbeitrag Erstausstattung für unser Baby.

    Elternzeit beantragen

    Einen Anspruch auf Elternzeit gibt es bei in den ersten drei Jahren nach der Geburt des Kindes. Der Antrag auf Elternzeit muss bis spätestens sieben Wochen vor Beginn beim Arbeitgeber schriftlich eingereicht werden. Je früher man das Gespräch mit dem Arbeitgeber sucht, desto höher ist die Chance die Elternzeit flexibel legen zu können.

    Damit du auch ganz sicher den Antrag auf Elternzeit bei Deinem Arbeitgeber nicht vergisst einzureichen, findest du diesen ebenfalls auf der Checkliste Schwangerschaft.

    Kliniktasche packen

    Wenn das Baby kommt muss es meistens immer schnell gehen. Dann wäre es nicht hilfreich, wenn Du unter Wehen noch für Deinen Krankenhausaufenthalt packen musst. Dich auf Deinen Partner zu verlassen, der ebenfalls sehr unter Stress steht, ist auch nicht immer ideal. Deshalb nehme Dir bereits vor der Geburt genügend Zeit und packe Deine Kliniktasche ganz in Ruhe. Hinein gehören Kleidung, Hygieneartikel und wichtige Unterlagen wie die Geburtsurkunde von Mutter und Vater, sowie das Familienstammbuch, wenn vorhanden. Sie sollte spätestens 5- 8 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin gepackt sein.

    Was alles in eine Kliniktasche reinkommt haben wir in unserem Blogbeitrag Die Checkliste Kliniktasche – Alles dabei was man braucht! für Dich erstellt. Zusätzlich kannst du Dir Deine Checkliste Kliniktasche kostenlos downloaden.

    Kinderarzt suchen

    Informiere Dich nach Kinderärzten in der Nähe, ab wann diese neue Patienten aufnehmen und vergesse auch nicht im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis nach guten Kinderärzten zu fragen.

    Letzte finale organisatorische Punkte vor der Geburt

  • Einreichung der Bescheinigung des Geburtstermins bei der Krankenkasse, für das Mutterschaftsgeld (diese bekommst du vom Gynäkologen)
  • Babysitter für ältere Geschwister organisieren und auf Abruf halten
  • Transport für die Geburtseinrichtung planen
  • Sicherstellen, dass alle Beteiligten, alle wichtige Telefonnummern haben
  • Hilfe für die erste Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt organisieren
  • Lebensmittel vorkochen, einfrieren und Vorräte besorgen
  • Babykleidung vorwaschen
  • Fläschchen und Sauger reinigen

    Jetzt bist du gut vorbereitet und das Baby kann kommen. Unsere Checkliste Schwangerschaft kannst du hier in unserem Blogbeitrag kostenlos downloaden.

    Weitere Checklisten, wie zum Beispiel Erstausstattung des Babys, Ämter und Behördengänge oder eine Vorlage für Deinen Geburtsplan, sowie auch unsere Checkliste Schwangerschaft findest du auch in unserer Checklistenübersicht auf unserer Homepage.
    Nach der Entbindung ist vor der Entbindung. Um das Neugeborene auch ordentlich bei den Behörden anzumelden, die Geburtsankündigungen zu gestalten und dabei nicht die Hälfte zu vergessen, kann man bereits diverse Anträge vorausfüllen und Ankündigungen vorgestalten.

    Folgendes kannst Du bereits vor der Geburt vorausfüllen:

  • Geburtsankündigungskarten vorab gestalten, nach der Geburt kannst du die restlichen Daten (Uhrzeit, Geburtsgewicht, Namen) und ein Foto einfügen.
  • Anträge auf Elterngeld und Kindergeld

    Nach der Geburt solltest du folgende Formalitäten besonders zügig bearbeiten:

  • Antrag der Geburtsurkunde im Standesamt
  • Für unverheiratete Paare muss eine Vaterschaftsanerkennung und das Sorgerecht geklärt sein. Hierzu sollte man zum Jugendamt oder Standesamt.
  • Meldung im Einwohnermeldeamt
  • Antrag auf Kindergeld bei der Familienkasse in der Agentur für Arbeit
  • Antrag auf Elterngeld in der Elterngeldstelle
  • Antrag auf Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse
  • Kinderfreibetrag beim Finanzamt

    Welche Dokumente du zu den jeweiligen Anträgen benötigst und welche Fristen eingehalten werden müssen, kannst du in unserem Blogbeitrag Wir bekommen ein Baby – der Bürokratie Dschungel nachlesen.

    Lade Dir unsere Checkliste Schwangerschaft kostenlos herunter und vergesse keine einzige Sache, die dich eventuell später ärgern könnte.
  • Vanessa Hollmann
    Managing Director

    Vanessa ist Managing Director von BoomerBox und trägt im Team den Spitznamen "Dschinni". Nach Abschluss Ihres Bachelorstudiums in Wien und Hønefoss (Norwegen) war Sie 2 Jahre lang Projektleitung in einer international tätigen Agentur. Seit 2017 ist Vanessa Inhaberin Ihrer eigenen Werbeagentur die mittlerweile in einem Verbund aus 6 Unternehmen besteht. 
    Sie ist immer da wo Sie gebraucht wird und kümmert sich um alle Probleme. Sie wurde in den vergangenen Jahren immer häufiger mit dem Problem konfrontiert, dass es für viele Probleme in der Schwangerschaft keine Lösung gab. Angefangen damit, dass viele über bestimmte Themen und Begleiterscheinungen gar nicht reden möchten. "Wir möchten den offenen Dialog über jedes Problem während der Schwangerschaft führen" ist heute Ihr Leitsatz. 


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